Über mich

Mein Bild
Während der Elternzeit als Redaktorin bin ich mit meinem Mann, meiner Tochter (ich nenne sie hier nach ihrem "Wunschnamen" Elisa, geb. Mai 2010) und meinem Sohn ("Brudi", so wurde er von seiner Schwester vor seiner Geburt genannt, geb. Juni 2014) von der Hansestadt an den Zürisee gezogen. Mittlerweile gehöre ich wieder zu den Working Moms und pendel mit den Kindern in den Ferien zwischen der Schweiz und Hamburg. Ich geniesse den Sommer in der Badi genauso wie am Nordseestrand, staune über die verschiedenen Kindergarten- und Kitamodelle und über meine Tochter, die schon nach kurzer Zeit perfekt Schweizerdeutsch spricht.

Samstag, 28. Mai 2016

Was bei Brechdurchfall am besten hilft

Hatten wir früher Brechdurchfall, gab es immerhin ein Highlight: Wir durften ausnahmsweise Cola trinken. Davon wird wie auch von Säften wegen des hohen Zucker- und geringen Natriumgehalts mittlerweile abgeraten. Stattdessen empfehlen Ärtze meist orale Elektrolytlösungen, um den akuten Flüssigkeits- und Elektrolytverlust wieder auszugleichen. Doch kanadische Ärzte haben nun herausgefunden, dass bei Kindern mit leichter Gastroenteritis und geringfügiger Dehydration Apfelsaft durchaus eine gute Alternative sein könnte.

So gelang es in einer Studie (647 Kinder zwischen 6 und 60 Monaten) mit einer 1:1 Mischung aus Apfelsaft und Wasser häufiger, ein Therapieversagen zu vermeiden als bei Kindern, die eine Elektrolytlösung mit Apfelgeschmack bekamen. Allerdings war die Saft-Therapie erst bei Kindern ab zwei Jahren erfolgreich (9,8 % Therapieversager % gegenüber 25,9%). Während die Ärzte bei den mit einer Elektrolytlösung behandelten Kinder in neun Prozent der Fälle auf eine intravenöse Rehydration ausweichen mussten, war dies in der Apfelsaft-Gruppe nur in 2,5% der Fälle nötig. In der Notaufnahme wurden 0,9% gegenüber 6,8% rehydriert.



Quelle: Springer Medizin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen