Über mich

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Während der Elternzeit als Redaktorin bin ich mit meinem Mann, meiner Tochter (ich nenne sie hier nach ihrem "Wunschnamen" Elisa, geb. Mai 2010) und meinem Sohn ("Brudi", so wurde er von seiner Schwester vor seiner Geburt genannt, geb. Juni 2014) von der Hansestadt an den Zürisee gezogen. Mittlerweile gehöre ich wieder zu den Working Moms und pendel mit den Kindern in den Ferien zwischen der Schweiz und Hamburg. Ich geniesse den Sommer in der Badi genauso wie am Nordseestrand, staune über die verschiedenen Kindergarten- und Kitamodelle und über meine Tochter, die schon nach kurzer Zeit perfekt Schweizerdeutsch spricht.

Sonntag, 15. Mai 2016

Meerjungfrauen-Party zum 6. Geburtstag

Elisa ist gestern sechs Jahre alt geworden. In diesem Jahr hatte sie sich einen "Meerjungfrauen-Geburtstag" gewünscht. Also schaute ich in diversen Online-Shops nach Party-Accessoires und Give-Aways mit diesem Motto. Kurze Zeit später traf das Party-Paket bei uns ein mit folgendem Inhalt: Becher, Teller, Servietten, eine Girlande und Give-Away-Tüten mit Meerjungfrau-Motiven. Entsprechend schmückten wir das Wohnzimmer.

Auch das entsprechende Kostüm durfte natürlich nicht fehlen. Zwar war es etwas unpraktisch, da es an den Beinen ziemlich eng und die Schwanzflosse zudem noch als Stolperfalle vorne war. Aber wer schön sein will...
Beginnen sollte die Party um 14:30, enden um 17:00. Kindergeburtstage in der Schweiz dauern nicht so lange wie in Deutschland und sind fast immer ohne Abendessen.

Die Party geht los

Als alle Kinder da waren und die Geschenke ausgepackt worden waren, begaben wir uns an die Geburtstagstafel. Es gab Geburtstags-Kuchen mit meeresblauer Glasur und einer "6" aus Smarties sowie Muffins, Schokokuchen und - entsprechend dem Motto - eine Muschel aus Wackelpudding.

Kleine Nixen suchen Neptuns Schatz

Danach machten wir eine Schatzsuche. Ich hatte hierzu ebenfalls eine Puzzle-Schatzkarte bestellt und mir verschiedene Aufgaben ausgedacht, die die Mädchen lösen mussten, um das nächste Puzzleteil zu erhalten. Eigentlich war das Spiel für drinnen und draussen geplant. Draussen hätten sie in der Sandkasten-Muschel nach einem Puzzle-Teil graben und mit Glitzer-Kreidestiften ein Unterwasserschloss und Fische auf die Terrasse malen sollen. Nun mussten schnell Ersatzaufgaben ran. Mit Mini-Golfschlägern mussten sie nacheinander einen Ball in ein Ziel schlagen; aus einem grossen Haufen von Kuscheltieren sollten sie Tiere, die am oder im Meer leben, herausfinden; beim klassischen (fertigen) Angel-Spiel sollten sie ohne hinzugucken einen Fisch mit einer Magnet-Angel herausfischen; auch in der Badewanne ging es ums Angeln: Hier liess ich Gummi-Enten, Plastikfische und Playmobil-Männchen schwimmen, die mithilfe eines Käschers in einen Eimer bzw. in die Playmobil-Boote gesetzt werden sollten. Zuletzt hatte ich noch Meerjungfrau-Figuren im Wohnzimmer versteckt, die gesucht werden sollten. Als die Kinder alle Puzzle-Teile in die Karte gesetzt und den Schatz gefunden hatten, freuten sie sich über Schokomünzen sowie eine Meerjungfrauen-Figur. Anschliessend spielten die Mädchen ausgiebig mit den Puppen.

Spiele aus meinen Kindertagen auch 2016 noch beliebt

Ausserdem bastelten wir Halsketten und Armbänder mit verschiedenen schönen Perlen, die die kleinen Meerjungfrauen stolz mit nach Hause nahmen. Danach machten wir noch weitere Spiele wie Sackhüpfen, Eierlaufen, Stopptanz und Topfschlagen.

Einige Kinder kannten diese Klassiker gar nicht, weil heutzutage ja schon im Vorschulalter der Geburtstag häufig als Event auswärts gefeiert wird. Die mittlerweile fünf- bis siebenjährigen Kinder sind bei uns aber jedes Mal immer mit grosser Begeisterung dabei.

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